Satzung des Freundeskreises

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

1.Der Verein führt den Namen: „Freundeskreis des Edith-Stein-Gymnasiums Bretten e. V.“ Die
vertragliche Haftung ist auf das Vereinsvermögen beschränkt.

  1. Der Verein hat seinen Sitz in Bretten und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Bretten
    eingetragen.
  2. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Es beginnt am 01.01. und endet am 31.12. des gleichen
    Jahres.

§ 2 Zweck des Vereins

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der jeweils
    gültigen Gemeinnützigkeitsverordnung. Er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke und ist
    selbstlos tätig.
    Er unterstützt die Schule in ihrer Bildungs- und Erziehungsaufgabe. Außerdem pflegt der Verein
    die Verbundenheit der Schule mit ehemaligen Schülern und Lehrern sowie mit Förderern und
    Freunden.
  2. Der Verein sucht diesen Zweck zu erreichen, indem er insbesondere:
    a) sich für die Förderung der Gemeinschaft zwischen Schülern, Lehrern, Eltern einsetzt,
    b) für die Schüler persönlichkeitsbildende und berufsvorbereitende Maßnahmen initiiert und
    begleitet,
    c) in Ergänzung zu den öffentlichen Mitteln Zuwendungen für Einrichtungen des Edith-Stein-
    Gymnasiums bereitstellt und die Durchführung von Veranstaltungen des Gymnasiums unterstützt,
    d) einmalige Beihilfen an finanziell bedürftige Schüler gewährt,
    e) um Verständnis und Interesse der Öffentlichkeit für die Belange des Gymnasiums wirbt,
    f) das Edith-Stein-Gymnasium in seinen Aufgaben als Ganztagesschule durch den
    Betrieb eines Bistros unterstützt.
  3. Alle Leistungen des Vereins erfolgen freiwillig; ein Rechtsanspruch besteht nicht.

§ 3 Einkünfte

  1. Die Einkünfte des Vereins bestehen aus:
    a) Beiträgen der Mitglieder,
    b) freiwilligen Zuwendungen, Spenden an den Freundeskreis des ESG. Über die Verwendung der
    Spenden kann der Spender nähere Bestimmungen treffen, die unter Berücksichtigung des
    satzungsgemäßen Zwecks des Vereins vom Vorstand beachtet werden sollen.
    c) Erträgen aus Maßnahmen im Sinne des Vereinszwecks.
    d) Einkünfte aus Erbschaften und Zustiftungen.
    Über die Höhe der Beiträge der ordentlichen Mitglieder beschließt die Mitgliederversammlung, auf
    Vorschlag des Vorstandes, mit Wirkung für das folgende Geschäftsjahr. Die Beiträge werden nach
    Eintrittsdatum regelmäßig zum Quartalsende/Eintrittsquartal für das gesamte Geschäftsjahr per
    SEPA-Lastschriftmandat eingezogen.
  2. Das Vereinsvermögen und die ihm zufließenden Mittel dürfen nur für die satzungsmäßigen
    Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft
    als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.
    Niemand darf durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch
    unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  3. Alle Leistungen des Vereins erfolgen freiwillig; ein Rechtsanspruch besteht nicht.
    Mittel des Freundeskreises dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
  4. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins und arbeiten
    ehrenamtlich. Eine Ehrenamtspauschale und Aufwandsentschädigungen können gemäß den
    gesetzlichen Vorgaben an den Vorstand bezahlt werden. Dazu ist eine
    Aufwandsentschädigungsverordnung durch die Vorstandssitzung zu beschließen.
  5. Der Verein haftet nur mit seinem Vermögen.

§ 4 Mitgliedschaft

Der „Freundeskreis des ESG“ besteht aus:
a. Ordentlichen zahlenden Mitgliedern
b. Jugendlichen ordentlichen Mitgliedern
c. Fördernden Mitgliedern
d. Ehrenmitgliedern


Zu a) Ordentliches Mitglied kann jede natürliche Person werden, die das 18. Lebensjahr erreicht
hat oder jede juristische Person.

Zu b.) Jugendliches Mitglied können Personen unter 18 Jahren werden. Die Aufnahme
Minderjähriger bedarf der Zustimmung der gesetzlichen Vertreter, die mit dem minderjähringen
Kind für die Entrichtung des Mitgliedbeitrages durch ihre Unterschrift auf dem Beitrittsformular
verpflichten. Die Mitgliedschaft wandelt sich mit Erreichen des 18. Lebensjahres automatisch in
eine ordentliche Mitgliedschaft um.

Zu c.) Förderndes Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, die den Zweck des
Vereins zu fördern wünscht.

Zu d.) Zu Ehrenmitgliedern, können durch Beschluss der Mitgliederversammlung solche Mitglieder,
die sich um den Verein und seine Zwecke besonders verdient gemacht haben. Sie haben alle
Rechte der ordentlichen Mitglieder. Der Vorstand kann Ehrenmitglieder vorschlagen.
Die Mitgliedschaft wird erworben durch schriftliche Beitrittserklärung und deren Annahme durch
den Vorstand. Der Antrag auf Mitgliedschaft gilt als angenommen, wenn kein Widerspruch des
Vorstandes bei Vorlage eines nachvollziehbaren Grundes innerhalb von 30 Kalendertagen
stattfindet. Es besteht das Recht auf Beschwerdemöglichkeit mit Prüfung und Entscheidung durch
die Mitgliederversammlung.

  1. Die Mitgliedschaft erlischt:

    a) durch schriftliche Austrittserklärung auf Ende des laufenden Geschäftsjahres mit
    zweimonatiger Kündigungsfrist,

    b) bei juristischen Personen durch Beendigung der Rechtsfähigkeit, bei Einzelpersonen durch Tod,

    c) durch den Beschluss des Vorstandes, wenn ein Mitglied trotz zweimaliger Aufforderung mehr
    als ein Jahr mit dem Beitrag in Verzug ist,

    d) durch den Beschluss des Vorstandes, wenn ein Mitglied die Interessen des Vereins verletzt hat.
    Vor dem Beschluss ist dem Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Ein möglicher
    Widerspruch ist durch die Mitgliederversammlung zu entscheiden.
    Ein ausgetretenes bzw. ausgeschlossenes Mitglied hat keinen Anspruch auf einen Anteil am
    Vereinsvermögen.

§ 5 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:
a) der Vorstand
b) die Mitgliederversammlung

§ 6 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus: Vorsitzender, stellvertretender Vorsitzender, Schatzmeister,
    Schriftführer und bis zu 6 Beiräte. Dem Vorstand können maximal 2 Vertreter des
    Lehrerkollegiums des Edith-Stein-Gymnasiums angehören, jedoch nicht als Vorsitzender oder
    stellvertretender Vorsitzender.
    Der Vorstand kann Ausschüsse bilden.
  2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind: Vorsitzender, stellvertretender Vorsitzender. Sie
    vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Die Einzel- bzw. Gesamtvertretung bei
    Geschäften ist für das Innenverhältnis im Rahmen der Geschäftsordnung festzulegen.
  3. Der Vorstand wird auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Um die Kontinuität der Vorstandsarbeit
    zu gewährleisten, scheidet jedes Jahr bezugnehmend auf das Geschäftsjahr ein Teil der Mitglieder
    des Vorstandes aus. Erstmals der stellvertretende Vorsitzende, der Schriftführer, der 2. und 4.
    Beirat.
    Diese werden somit bei der ersten Wahl (Gründungsversammlung) nur für ein Jahr gewählt.
    Wiederwahl ist zulässig. Die Vorstandsmitglieder bleiben bis zur entsprechenden Neuwahl im Amt.
    Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf ihrer/seiner Amtszeit aus, ist der Vorstand berechtigt,
    ein kommissarisches Vorstandsmitglied innerhalb des Vorstandes zu berufen. Auf diese Weise
    bestimmte Vorstandsmitglieder bleiben bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Amt.
  4. Vorstandsmitglieder können jederzeit durch Beschluss der Mitgliederversammlung abberufen
    werden, wenn es schuldhaft das Ansehen oder die Interessen des Vereins in schwerwiegender
    Weise schädigt. Dem Vorstandsmitglied ist Gelegenheit zu geben, in der Mitgliederversammlung
    zu den Gründen des Ausschlusses Stellung zu nehmen. Diese sind ihm mindestens zwei Wochen
    vorher mitzuteilen. Die Abstimmung erfolgt durch einfache Mehrheit in der Mitgliederversammlung.
  5. Der Vorstand ist beschlussfähig bei Anwesenheit von mindestens 3 seiner stimmberechtigten
    Mitglieder.
    Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme
    des Vorsitzenden. Falls auch nur ein Mitglied schriftliche Stimmabgabe verlangt, hat dies zu
    erfolgen.
  6. Beschlüsse des Vorstandes werden in einem Protokoll festgehalten.
  7. Zu jeder Sitzung des Vorstandes sind Schulleiter/in, Elternbeiratsvorsitzende/r,
    Schülersprecher/in einzuladen. Vertretung durch benannte offizielle Vertreter ist möglich.
  8. Die Einladung zur Vorstandssitzung muss rechtzeitig schriftlich erfolgen. Wichtige
    Entscheidungen können außerhalb der Vorstandssitzung im Umlaufverfahren per Mail vom 1. oder
  9. Vorsitzenden erfolgen und sind mit einfacher Mehrheit beschlussfähig. Näheres regelt
    die jeweils gültige Geschäftsordnung.

§ 7 Aufgaben des Vorstandes

  1. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins; insbesondere entscheidet er über die
    Verwendung der Mittel.
  2. Der Vorstand legt der Mitgliederversammlung jährlich einen Tätigkeitsbericht und die
    Jahresrechnung vor.
  3. Der Vorstand ist für die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
    verantwortlich.
  4. In dringenden Fällen kann der Vorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung
    einberufen. Er muss sie einberufen, wenn dies 20% der Mitglieder schriftlich unter Angabe des
    Grundes von ihm verlangen.

§ 8 Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden einmal im Jahr schriftlich per
    Post und/oder per Mail einberufen. Die Einladung muss mindestens 2 Wochen vorher unter
    Angabe der Tagesordnung erfolgen. Das Recht der Mitglieder auf Ergänzung kann bis spätestens
    eine Woche vor der Mitgliederversammlung ausgeübt werden.
    Den Vorsitz der ordentlichen Mitgliederversammlung führt der 1. Vorsitzende oder sein Vertreter.
    Die Mitgliederversammlung kann auch auf elektronischem Weg (virtuelle Mitgliederversammlung)
    abgehalten werden. Den technischen und organisatorischen Ablauf regelt der Vorstand Des
    Weiteren ist eine hybride Versammlung gem. § 32 Abs. 2 BGB nF möglich.
  2. Die Mitgliederversammlung nimmt den Tätigkeitsbericht und Jahresabrechnung entgegen und
    beschließt insbesondere über:
    a) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes,
    b) Wahl von zwei Rechnungsprüfern auf 2 Jahre (dürfen nicht dem Vorstand angehören),
    c) Entlastung des Vorstandes
    d) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge
    e) Satzungsänderung und Auflösung des Vereins
  3. Die Mitgliedsversammlung ist beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß geladen ist. Sie
    entscheidet mit einfacher Mehrheit der anwesenden Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet
    die Stimme des Vorsitzenden und bei Wahlen das Los.
  4. Über Satzungsänderungen und über den Antrag auf Auflösung des Vereins ist die
    Mitgliederversammlung nur beschlussfähig, wenn dies auf der Tagesordnung angekündigt ist und
    wenn wenigstens ein Viertel der eingeschriebenen Mitglieder anwesend sind. Der Beschluss
    bedarf bei Satzungsänderungen der Mehrheit von mindestens 2/3, bei Antrag auf Auflösung der
    Mehrheit von mindestens 3/4 der Stimmen der anwesenden Mitglieder.

    Fehlt es an der Beschlussfähigkeit, so kann der Vorstand unter Beachtung der
    Ladungsformalitäten innerhalb eines Monats eine neue, außerordentliche
    Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einberufen.

    Diese Mitgliederversammlung kann ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden eine
    Satzungsänderung oder die Auflösung des Vereins mit einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen
    Stimmen beschließen.

    Geringfügige Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus
    formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen, um keine
    Nachteile für den ESG Freundeskreis zu bekommen. Sie sind den Mitgliedern spätestens mit der
    nächsten Einladung zur Mitgliederversammlung mitzuteilen.
  5. Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Schriftführer und vom
    Sitzungsleiter zu unterzeichnen ist. Das Protokoll kann per Mail und/oder per Post allen Mitgliedern
    zugestellt werden.

Stimmrecht / Beschlussfähigkeit

  1. Stimmberechtigt sind ordentliche Mitglieder. Das Stimmrecht darf nur persönlich ausgeübt
    werden.
  2. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder
    beschlussfähig.
  3. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Stimmenthaltungen
    bleiben außer Betracht. Bei Stimmengleichheit entscheidet die/der Vorsitzende.
  4. Abstimmungen in der Mitgliederversammlung sind nur dann schriftlich und geheim
    durchzuführen, wenn dies auf Verlangen eines der stimmberechtigten Mitglieder ausdrücklich
    gefordert wird.
  5. Für die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft ist eine Zweidrittelmehrheit der erschienenen
    stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.

§ 9 Datenschutz / Persönlichkeitsrechte

Der „Freundeskreis des ESG“ verarbeitet und nutzt personenbezogene Daten seiner Mitglieder
entsprechend der offiziellen Datenschutzrichtlinien. Dort wird die aktuelle Verwendung der Daten
definiert.

§ 10 Auflösung des Vereins, Beendigung aus anderen Gründen, Wegfall
steuerbegünstigter Zwecke

  1. Im Falle der Auflösung des Vereins sind der Vorsitzende des Vorstands und sein
    Stellvertreter gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren, falls die
    Mitgliederversammlung keine anderen Personen beruft.
  2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke
    fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Bretten, mit Auflage, dieses Vermögen
    gemeinnützingen, den im Vereinszweck festgesetzten Zielen zuzuführen.

Beschluss der Satzungsneufassung auf der Mitgliederversammlung am 11.03.2024.

Die Eintragung der Satzungsneufassung in das Vereinsregister wurde mit Schreiben vom
30.04.2024 beim Amtsgericht Mannheim – Registergericht – beantragt.

Mit Schreiben vom 06.05.2024 des Amtsgericht Mannheim, wurde die Eintragung der
Satzungsneufassung am 03.05.2024 in das Vereinsregister bestätigt.

Pia Dußling – Vorsitzende

Christiane Melter-Wonneberg – stellv. Vorsitzende